
Ratgeber
Südspanien ist mehr als die Costa del Sol: vier Küsten, jede mit eigenem Preisniveau und Charakter. Der ehrliche Vergleich, plus was der Kauf wirklich kostet.
Je besser die Flugverbindungen, desto höher die Preise und desto stärker der Mietmarkt. Málaga ist der am besten angebundene Flughafen Südspaniens, genau deshalb führt die Costa del Sol bei Preis und Rendite.
Das andalusische Hinterland verkauft komplette Dorfhäuser unter 100.000 Euro, aber ohne Meerblick, mit dünnem Mietmarkt und echtem Renovierungsbedarf. Dörfer wie Frigiliana oder Casares bieten Dorfcharme eine Viertelstunde von der Küste.
Andalusien berechnet 7 Prozent Grunderwerbsteuer auf Bestandsimmobilien, einen der niedrigsten Sätze Spaniens. Mit Notar, Register und Rechtsprüfung planen Sie 10 bis 13 Prozent zusätzlich ein. Vom Gebot bis zur Übergabe: zwei bis drei Monate.
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Andalusiens vier Küsten im Vergleich
| Küste | Charakter | Apartments ab | Flughafen |
|---|---|---|---|
| Costa del Sol | International, Infrastruktur, Golf | ±150.000 € | Málaga (beste Anbindung) |
| Costa Tropical | Ruhiger, subtropisches Mikroklima | ±120.000 € | Granada / Málaga |
| Costa de la Luz | Atlantisch, windig, spanisches Publikum | ±110.000 € | Sevilla / Jerez |
| Costa de Almería | Trocken, weit, am günstigsten | ±80.000 € | Almería (wenige Direktflüge) |

Die Costa de Almería und das andalusische Hinterland sind am günstigsten, mit Apartments ab etwa 80.000 Euro. Die Costa del Sol ist am teuersten, bietet aber die längste Saison und die beste Anbindung.
Die Costa del Sol: zehn Monate Tourismussaison, das Flugnetz von Málaga und die höchsten Nachtpreise. Bruttorenditen von 5 bis 8 Prozent sind mit gültiger Vermietungslizenz realistisch.
Andalusien berechnet 7 Prozent Grunderwerbsteuer auf Bestandsimmobilien und 10 Prozent Mehrwertsteuer plus Stempelsteuer bei Neubau. Mit Notar, Register und Rechtskosten planen Sie 10 bis 13 Prozent auf den Kaufpreis ein.